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Schulangst und Hochbegabung
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Hochbegabte Kinder stoßen in der Schule häufig auf Ablehnung seitens der Mitschüler oder der Lehrer. Die Folge sind Probleme mit den schulischen Leistungen bis hin zu psychosomatischen Beschwerden, die sich nicht selten in Kopf- oder Bauchschmerzen äußern. Da hochbegabte Kinder häufig sehr sensibel sind, äußern sich Inakzeptanz und Ablehnung in Verhaltensauffälligkeiten oder in psychosomatische Erkrankungen, die bis zu Depressionen reichen können.

Der Zwang sich in der Schule anzupassen nimmt bei diesen Kindern einen hohen Stellenwert ein und verlangt oft besondere Anpassungsleistungen. Die Akzeptanz der Umgebung steht dann in Konflikt mit der Notwendigkeit des Übens bzw. Lernens. Dadurch ist die Realisierung hoher Leistungen kaum mehr möglich.

Ein hohes Risiko besteht bereits im Grundschulalter, in dem grundlegende Aspekte der Leistungsmotivation gefestigt werden und eigenes Anstrengungsverhalten nicht ausreichend gewürdigt und gefördert wird. Spätestens in der weiterführenden Schule wird das zu einem großen Problem. Hochbegabte oder besonders begabte Kinder, die dann in ihrem Anforderungsprofil nicht ausreichend gefördert wurden, sehen sich plötzlich Schülern gegenüber, die sich bestimmte Lernmethoden angeeignet haben. Diese Techniken müssen dann häufig mühselig nachgeholt werden, was häufig mit einem Absinken der schulischen Leistung einhergeht.

Sozial sind hochbegabte Kinder zuweilen isoliert, weil ihre Altersgenossen ihren kognitiven Ansprüchen nicht genügen, obwohl sie für die motorische und soziale Entwicklung auf den Kontakt mit ihnen angewiesen sind. Überspringen hochbegabte Kinder Klassen, stehen sie mit den Schulkameraden kognitiv auf einer Stufe, hinken aber in ihrer sozialen Entwicklung hinterher. Die Folgen können von Unwohlsein und schlechten Leistungen bis hin zu schweren Depressionen reichen.

Eine intensive und fundierte Diagnostik kann Aufschluss darüber geben, ob ein Kind aufgrund seiner Hochbegabung in seiner sozialen Umgebung abgelehnt wird und dadurch psychopathologische Symptome oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihr Kind eine große Diskrepanz zwischen seinem eigentlichen Können und den schulischen Ergebnissen aufweist und zudem noch unter psychosomatischen Beschwerden, wie unerklärliche Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen leidet, dann nehmen Sie unbedingt Kontakt zu uns auf.

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